Am 10.05.2017 durften wir zahlreich Mütter und Väter zu unserem Vortrag „Kinder, Internet & Co“  im Gemeindehaus begrüßen. Die Polizeiinspektion Bludenz führt Prävention in Form von Workshops für Schüler von 8 – 17 Jahren sowie Vorträge für Eltern durch. Die beiden Polizeibeamten Arnold Heim und Sandra Martin gaben uns einen Überblick über die Gefahren von Social Media, Computerspielen und Co.

Kinder sind heutzutage von klein auf an den Umgang mit Handys und dem Internet gewöhnt. Bereits die Kleinsten „wischen“, wenn man ihnen ein Bild vorhält. Sie gehen intuitiv damit um und probieren durch Klicken - ohne darüber nachzudenken. Wir Eltern kommen jedoch mit der Entwicklung des Angebotenem kaum hinterher. Kaum hat man sich mit einer neuen Anwendung auseinandergesetzt, kommt schon wieder etwas Neues auf den Markt. Hashtag, Pinterest und Live-Stream – viele Begriffe, die für unsere Kinder alltäglich sind, sind uns Erwachsenen unbekannt. Arnold und Sandra gaben uns einen tollen Überblick darüber, was im Internet möglich ist. Genauso über die Gefahren wie z.B. „In-App Einkäufe“: Viele Apps scheinen auf den ersten Blick nichts zu kosten. Doch um wirklich „erfolgreich“ spielen zu können, braucht man Münzen. Und die kosten … und zwar richtiges Geld. Die Vortragenden betonten in diesem Zusammenhang, wie wichtig es ist, seine Daten (Kreditkartennummern, Bankdaten, etc.) nicht automatisch in den diversen App-Stores zu hinterlegen. Unsere Kinder kostet es nur einen Klick, und schon ist so mancher Euro ausgegeben. Ein weiteres Risiko sind Online-Spiele. Viele dieser Spiele sind mit Chats ausgestattet. Wer jedoch am anderen Ende sitzt, und an wen da evtl. persönliche Daten und Bilder weitergegeben werden, lässt sich für uns Eltern nicht nachvollziehen und entspricht nicht immer dem, was angegeben wurde.  Skype, Facebook, Instagramm, Tinder, Youtube, etc. - die Zahl der bei Kinder und Jugendlichen angesagten Apps ist enorm und die Verwendung nicht risikolos.  Ist z.B. ein Bild erst mal online oder über WhatsApp versendet, ist es fast unmöglich, dessen Verbreitung zu stoppen. So mancher Mutter bzw. manchem Vater war dies so nicht bewusst. Auch nicht, dass die Verwendung dieser Apps in Österreich erst ab 14 Jahren erlaubt ist. Diese Gefahren bestehen nicht irgendwo, sondern so manches ist schon in unserem Umfeld passiert.

Der Elternverein bedankt sich bei Sandra und Arnold für einen interessanten und lehrreichen Abend  - inklusive so manchem "Aha-Effekt"!

 

Hier findet ihr noch Links zum Thema.

"Kinder, Internet & Co

Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.

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